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Relativ Work - Formationsspringen

Das Formationsspringen oder auch RW-Springen (engl. Relative Work) ist eine beliebte Disziplin im Fallschirmsport. Mehrere Fallschirmspringer verlassen gleichzeitig das Absetzflugzeug und bilden im Freifall eine oder mehrere Formationen. Hierbei fallen die Fallschirmspringer bäuchlings und bildet mit anderen Fallschirmspringern Figuren, die zwei bis mehrere Hundert Springer groß sein können. Die gängigsten Varianten bei Fallschirmsprung-Wettbewerben sind Vierer- und Achter-Formationen, die in einer vorgegebenen Zeit möglichst viele vorher festgelegte Figuren absolvieren müssen.

Der Begriff "Relative Work" ergibt sich aus der relativen Position der einzelnen Fallschirmspringer zueinander, während alle gleichzeitig fallen. Zum Fallschirmsprung selbst, tragen die Fallschirmspringer einen speziellen Relativ-Work-Sprunganzug, welcher mit Griffleisten versehen ist. Obwohl Freifallgeschwindigkeiten von über 200 km/h erreicht werden, können die Springer neutrale Positionen (Bauchlage) zueinander erfliegen und dabei die Griffe beim jeweils anderen Fallschirmspringer nehmen.

Beim Relativ Work, kurz RW, kommt es auf Teamwork an. Eine Figur kann nur funktionieren, wenn alle Fallschirmspringer voll bei der Sache sind. Die große Aufgabe beim RW ist es, gleichschnell zu fallen, unabhängig von der Größe und dem Gewichts der anderen Springer. Die Fallrate (Geschwindigkeit) ist durch die Körperhaltung direkt beeinflussbar. Der Sprungablauf wird vor dem eigentlichen Fallschirmsprung am Boden durchgesprochen und entweder im Stehen oder im Liegen auf einem Rollbrett trainiert. Wenn alle Fallschirmspringer den Ablauf verstanden haben, wird der Exit (Absprung) aus dem Flugzeug festgelegt. Im Freifall bilden mehrere Fallschirmspringer durch gegenseitiges Fassen an Armen und Beinen eindrucksvolle Figuren und Muster. Die gebildeten Formationen kann man vom Boden aus eindrucksvoll beobachten.

Formationsspringen findet eine breite Anwendung im Fallschirmsport und wird sowohl von Freizeit-Springern als auch von professionellen Fallschirmspringern betrieben. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass umso größer eine Formation ist, umso höher ist die Anforderung an die Leistungsfähigkeit der beteiligten Fallschirmspringer.

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